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Heute vor einem halben Jahr...

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… betrat ich Land of Elves zum ersten Mal. J

 

 

Mit einem erfreuten, überraschten Lächeln las ich erst Mal die kurze Bildschirmnachricht, die mir mitteilte, dass die Trolle meine Familie nun lange genug geärgert hätten, blickte mich um – und was mir als allernächstes auffiel, war….. die Ruhe! Ein Blick auf die „wer-Liste“ sorgte für ein noch breiteres, zufriedenes Lächeln. Was wohl für die meisten WoW-Spieler und –Spielerinnen ein absoluter Graus ist, war für mich – Erholung pur: Der Server gehörte in diesem ersten Moment mir ganz alleine! J J J

 

Ich konnte mich in aller Ruhe umsehen, genüsslich durch die Gegend streifen, mich auf Erkundungstour begeben – ohne von hochlevligen Angeboten zu fantastischen Goldpreisen im Handelskanal überschwemmt zu werden, ohne diesen und diverse andere Chat-Kanäle schliessen zu müssen, um weder durch das ständige Geschwätz, noch durch die Raid- oder Instanzen-Gesuche mit ihren mir noch immer unverständlichen Abkürzungen abgelenkt zu werden, die im Chatfenster links unten ein ständiges Geflimmere verursachten… und ohne auch nur ein einziges Mal irgendetwas Nervöses quer durch den Bildschirm hüpfen zu sehen oder mich durch Drachen hindurch quälen zu müssen, die in ihrer ganzen Grösse zu fünft vor einem Questgeber oder dem Briefkasten sassen…

 

Endlich Ruhe!

  

Wenige Tage nach meinen allerersten „Privat-Server-Erfahrungen“, zu denen ich mich nach einigen Monaten WoW-Pause entschlossen hatte, fühlte ich mich wie in den Ferien. Das Einloggen hatte sich für mich gelohnt, auch wenn mich das „PVP“ in der Serverbeschreibung beinahe gehindert hätte, das erste „RP“ in einer Beschreibung zu finden, war zum Glück Zugpferd genug gewesen, es einfach mal zu wagen.

 

 

Die  Homepage mit ihren Event-Beschreibungen (die Letzte trug damals den Titel „Ihr spinnt wohl!“) hatte es mir ebenso angetan, wie die Tatsache, dass der Server erst seit gut zwei Monaten online war und der erste Spieler Level 60 erst einen Monat zuvor erreicht hatte. Vor allem aber freute ich mich, dass ich hier drei Berufe pro Charakter ausüben kann – und dadurch mit wenigen Charakteren recht unabhängig vom AH mit seinen Wucherpreisen existieren können sollte. ;-)

 

Den Wermutstropfen, dass ich sowohl Herzog Nathon Thiltran, als auch Botschafterin Arina Elmut gerade um einen Monat verpasst hatte, musste ich halt einfach hinnehmen – und auf weitere solche Aktionen hoffen.

 

Als ich dann die erste automatisch angenommene Quest sogleich wieder abbrach, musste ich lachen. Da beschwerte sich doch tatsächlich eine weitere Bildschirmnachricht darüber, dass ich heute wohl besseres zu tun hätte, als der Allianz zu helfen! Und wisst ihr was? Ich verspürte doch tatsächlich so etwas, wie ein schlechtes Gewissen. ;-))

 

 

Und damit hatte mich Land of Elves endgültig für sich eingenommen!

 

 

Ich spürte, dass dies genau der Server ist, auf dem ich WoW endlich so spielen konnte, wie ich es mir schon immer gewünscht hatte. In den ersten Augenblicken wurde bei mir hier schon eine so breite Palette von Gefühlen angesprochen, wie ich sie auf allen offiziellen und anderen Servern bisher nicht erlebt hatte. Meist war ich schon nach wenigen Augenblicken einfach nur genervt und damit beschäftigt, Chatkanäle zu sperren und mir irgendwo ein ruhiges Plätzchen zu suchen, um wenigstens zu versuchen, mich in die Spielweise des neuen Charakters einzulesen und einzudenken und mir zu überlegen, wer er ist und was aus ihm werden soll…

  

Diejenigen, die mich ein wenig kennen und meine RP-Geschichten gelesen haben, können erahnen, was da bei mir für unendlich viele Ideen und Geschichten durch den Kopf gehen. Jeder neue Charakter ist für mich ein neues Leben, das sich vor mir auf tut und das ich nach meinen Wünschen gestalten kann. Doch um das zu ordnen und mich einzufühlen oder es einfach mal leben und erfahren zu lassen, dazu brauche ich ebenso viel Zeit, wie Ruhe.

  

Hier hatte ich alle Zeit und Ruhe der Welt, und fühlte mich einfach nur wohl. Das war und ist für mich die Hauptsache: ich möchte mich wohlfühlen, und das kann ich hier, dank den beiden GMs, die Land of Elves genau so gestalten, wie es ist, und dank den Mitspielern, die die Geduld und das Verständnis für mich und meine Spielweise aufbringen.

 

 

Ich habe in diese Zeit einige nette und interessante Menschen kennen gelernt. Leider haben sich die Meisten schon wieder zurück gezogen, und ebenso leider fällt es mir schwer, jeweils mit den neuen Spielern einfach mit zu ziehen, weil leveln für mich immer noch weit hinten in der Prioritätenliste steht.

 

Nun bin ich also ein halbes Jahr hier und habe seit gestern zwei Charaktere auf Level 70. Für mich sind die beiden, ehrlich gesagt, mindestens 20 – 30 Level zu hoch. ;-)

 

Warum das so ist, und wie ich damit umzugehen gedenke, wie sich also meine Zukunft hier weiter gestalten wird, werde ich später mal hier anfügen.

 

 

Ja, ich liebe Land of Elves und damit das noch lange so bleiben wird, habe ich ein paar Ideen und Gedanken im Hinterkopf, die ich euch später hier darlegen werde.

 

 

Für’s Erste wollte ich mich einfach bedanken, dass es Land of Elves gibt, dass es so ist, wie es ist, undeuch einen ersten „kleinen“ Einblick in meine Art zu denken und zu spielen geben. Und ich möchte mich bei allen Beteiligten dafür bedanken, dass ich mich nach einem halben Jahr hier immer noch so wohlfühlen darf. J

 

 

Und da es in der Smilieybox keine Sterne gibt, erteile ich dem Serverteam und den Spielern hier dafür einfach mal   .

 

;-)

Ich erhoffe nichts. Ich fürchte nichts. Ich bin frei. (Nikos Kazantzakis)
Beitrag #296 erstellt am: / Zuletzt geändert am:

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Meine Spielidee und meine Ziele

 

 

Ich „spiele“ seit gut sechs Jahren WoW, mit immer mal wieder längeren Pausen dazwischen, aber dennoch habe ich auf Azeroth noch lange nicht alles erlebt. Und mit „erleben“ meine ich eben vor allem, die Quests mal etwas genauer anzuschauen und mir Gedanken zu den Hintergründen und Absichten der Auftraggeber zu machen. Wer steht da genau vor mir? Was will der/die, und warum und wozu eigentlich? "Aus dem Leben von..." entspricht genau dieser Idee – und die möchte ich weiterführen – und ausbauen. J

 

WoW war für mich schon immer wie ein interaktives Fantasy-Buch, in das ich eintauchen und das ich auch noch selber mitgestalten kann. Hier, bei Land of Elves geht dies sogar noch einen Schritt weiter. Hier haben wir die Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen, also das Buch nach eigenen Wünschen auszugestalten! Wo sonst bietet sich einem diese Gelegenheit?!

 

Eines meiner (Fern-)Ziele ist es daher, genau dies zu nutzen und eigene NPCs mit eigenen Geschichten und eigenen Quests zu generieren. Doch dies dauert noch seine Zeit. Magnus ist dabei, mir mit bewundernswerter Geduld ein wenig die Hintergründe des Spieles zu vermitteln und mir die Möglichkeiten und Grenzen dessen, was machbar ist, zu erklären. Ich verstehe überhaupt nichts von programmieren, und genausoviel davon, wie kompliziert es ist, scheinbar einfaches umzusetzen. Aber wie ihr wisst, schreibe ich gerne, und ich mache mir gerne ganz viele Gedanken über alles Mögliche. Und irgendwann werde ich einen gangbaren Weg finden, eigene Ideen einzubringen.

 

Und dann werden sich neue Geschichten in Azeroth finden lassen, Geschichten, die es nur in Land of Elves zu erleben gibt. J

 

Und ich hoffe natürlich, dass sich noch andere dieser Idee anschliessen und ihrer Kreativität freien Lauf lassen! Wir alle hier haben es in der Hand, Land of Elves zu einem einzigartigen Erlebnis werden zu lassen, wenn wir es möchten. Magnus und Aaron geht die Arbeit zwar noch lange nicht aus, aber dass sie sich mit solchen Dingen wesentlich lieber beschäftigen, als immer wieder Fehler in der Core weitermelden zu müssen, liegt auf der Hand.

 

 

 

Mir ist bewusst, dass meine Art, zu spielen, nicht dem entspricht, wie die meisten an WoW herangehen. Sirala hat (ausser den Instanzen!) schon fast alles gesehen, sicher, und für bisher alle anderen Spieler levle ich extrem langsam, was es sicher schwierig macht, mit mir zu spielen. Dennoch ist es ja nicht so, dass mir alle anderen egal sind und ich nur meine eigenen Wege gehen will. Ich finde es auch sehr schön, mit anderen Spielern etwas zu unternehmen. Nur halt eben nicht mit dem Ziel, möglichst schnell das Höchstlevel zu erreichen, weshalb die meisten immer rasch an mir vorbei ziehen. Und noch weniger mit dem Ziel, mich durch irgendwelche verrückten Instanzen durchzukämpfen. Sylvario hat es zwar geschafft, mir die totale Ablehnung der Instanzen ein wenig zu nehmen. Aber um nochmals in den Schwarzfels zu gehen, dafür bräuchte ich schon gaaanz gute Gründe. ;-))

 

 

Dass ich Kalinora und Sirala hochgelevelt habe, liegt einerseits daran, dass ich die anwesenden Spieler nicht einfach alleine und einsam vor sich hin questen lassen wollte, andererseits aber auch daran, dass ich meine Berufe maximieren wollte.

 

Denn, ein viel näherliegenderes Ziel ist:

 

Kali wird über kurz oder lang ihr Schneidergeschäft in Sturmwind eröffnen – und möchte dort nach Möglichkeit alles anbieten können, was eine Schneiderin überhaupt zustande bringen kann. Sie (? ;-) ) ist da sehr perfektionistisch veranlagt.

 

Und Sirala…. die braucht noch etwas Zeit, um sich mit ihrer Spezialisierung auf Drachenleder zu beschäftigen, und dann wird auch sie sich einen Platz suchen, an dem sie ihre Fertigkeiten anbieten wird.

 

 

 

Um neben diesen Zielen noch weitere Charaktere so „mit Inhalt“ zu füllen, dafür hat aber leider auch für mich ein Tag viel zu wenig Stunden, neben Familie, Tiere, Arbeit und anderen Hobbies. ;-)

Ich erhoffe nichts. Ich fürchte nichts. Ich bin frei. (Nikos Kazantzakis)
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