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Der rote Faden oder die Geschichte von Land of Elves, die sich in und um den Tauschhandel abspielt.

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((ooc: Dies ist ein Versuch, stichwortartig und verlinkt ein wenig "Ordnung ins Chaos" zu bringen. Falls ich etwas vergessen oder falsch verstanden haben sollte, bitte melden, damit ich es ergänzen oder berichtigen kann. Wie immer würde es mich freuen, wenn sich noch andere auf irgend eine Art an diesem Thread beteiligen würden.. :-) ))
 

Bei der Wiedereröffnung (11.06.14)

 

Anwesend (in der Reihenfolge ihres Auftrittes ;-) )

Lafurion, Druide in Katzengestalt, Ledermeister;
Tidus, Mensch, Magier;
Greg, diensthabende Stadtwache von Sturmwind;
Nashatosan, Draenei, Todesritter, Ziehvater von Xeri;
Gnomix, gnomischer Bastler;
Kuroneko, kleine schwarze Katze;
Antalia, Stadtbewohnerin von Sturmwind, Mutter zweier Kinder, und Ehefrau eines Soldaten im Dienste König Valgorins;
Rhea Weidflecht, Kauffrau.

Lafurion trifft im Geschäft unverhofft  Nashatosan wieder. Die beiden haben sich lange nicht gesehen.
--> Nashatosan berichtet von seiner Flucht vor den Schergen des Lich-Königs, während der Xeri, seine Ziehtochter, eines Nachts spurlos aus dem Lager verschwunden ist. Alle hoffen, dass sie nicht in den Dienst des Lich-Königs zurück gekehrt ist, der Nashatosan und Xeri vormals in seinen Reihen verpflichtet hatte und danach trachtet, sie... zurück zu gewinnen oder zu töten.

--> Lafurion erzählt ihm, dass in der Zwischenzeit die Weststromgarnison, Stützpunkt der Liga der Allianz, überrannt worden und Darthor verschwunden ist.
Tidus und Rhea sind sich sicher, dass dieser orkische Hexenmeister etwas damit zu tun hat, der einst einen seiner Dämonen zu Rheas Tauschhandel geschickt hat. Das Gerücht um eine Bande von Orks, welche die Grenze zwischen dem Wald von Elwynn und Westfall unsicher machen, bewahrheitet sich somit.

--> Tidus selbst hält sich eher bedeckt, scheint aber soweit wohlauf zu sein und verfolgt die Erzählungen mit regem Interessse.

--> Rhea freut sich, als eine Stadtwache in ihrem Geschäft nach dem Rechten sieht. Sie nimmt die Entschuldigung von Greg dankend entgegen, dem es sehr leid tut, während der beiden Überfälle durch zwei dreiste Zwerge nicht in Sturmwind anwesend gewesen zu sein. Er verspricht, Rhea im Falle solcher oder ähnlicher Vorfälle, hilfreich zur Seite zu stehen !

--> Gnomix, seines Zeichens Krieger, Schmied und Ingenieur, muss Tidus leider mitteilen, dass er noch nicht dazu gekommen ist, dessen zerbrochenes Schwert zu reparieren. Die allgemeine Reise-Zeit hat viele Vorhaben zum Aufschub gezwungen. Er verspricht aber, sich baldmöglichst darum zu kümmern. Das wird er auch ganz sicher umsetzen. Sobald er wieder daran denkt. Also dann, wenn er mal ausnahmsweise nicht an seinen anderen Bastel-Ideen rumtüftelt...

--> Kuroneko, eine kleine, schwarz Katze, die der menschlichen Sprache mächtig ist, betritt das Geschäft, als Rhea gerade die verschrumpel... äh.. gut gelagerten.... Äpfel des Bauern, die sie zur Wiedereröffnung feilbieten wollte, endlich in einem Korb auf die Theke stellte, dabei das Gespräch mit Lafurion über sein Hilfsangebot als Ledermeister, und das einer Freundin als Schriftgelehrte und Kräutersammlerin, etwas hektisch unterbrechend. Lafurion, mit dessen unwillig peitschendem Schweif Gnomix gerade spielen wollte, ist auf diese spezielle Katze offensichtlich nicht gut zu sprechen - und wechselt kurzerhand in seine Bärenform. Ein Gestaltwandel, der Rhea immer wieder aufs Neue irritiert.... Da sie gerade einen Apfel in der Hand hält, wirft sie diesen kurzentschlossen dem Bären zu, um ihn davon abzuhalten, sich auf diese kleine, schwarze Katze zu stürzen. Die Ablenkung gelingt, und Lafurion nuschelt kauend etwas von "Verräter" und "mit der Katze kein Wort mehr wechseln". Nashatosan versucht zwar noch zu vermitteln, aber Lafurion verlässt bedröppelt das Geschäft und setzt sich draussen in den Regen.
Rhea hat keine Ahnung, was sich zwischen diesen beiden so unterschiedlichen Katzen abspielt, und eilt dem Bären Lafurion in den Regen hinaus nach, um das abgebrochene Gespräch fort zu führen. Die beiden werden sich handelseinig, Rhea freut sich vor allem auf die Kräuter von Kamari, die ihren alchemistischen Experimenten wieder Nachschub geben, und Lafurion beruhigt sich offensichtlich wieder, denn er wechselt erneut seine Gestalt wieder in seine "gewohnte" Katzenform und verlässt schliesslich mit Nashatosan das Geschäft, um sich am Brunnen im Park in Ruhe weiter mit seinem Freund unterhalten zu können...

--> Kurz darauf flüchtet Antalia, eine Bekannte von Rhea, die in Sturmwind lebt, vor dem Regen in das Geschäft, ihre zweijährige Tochter auf dem Arm. Gnomix ist sofort hellauf begeistert von dem Menschenkind, das tatsächlich noch kleiner ist, als er selbst. Während die beiden zur allgemeinen Freude miteinander unter anderem Fangen spielen, bittet Antalia Rhea um Leinen, damit sie der rasch wachsenden Kleinen neue Kleider anfertigen kann. Rhea, ganz im Sinne ihres Tauschhandels, bietet Antalia den Stoff gegen einige Kräuter aus deren Garten, womit die aufmerksam-besorgte Mutter vollkommen einverstanden ist.

Das Spielen mit Gnomix und die fortgeschrittene Stunde lassen das Mädchen bald in den Armen ihrer Mutter einschlafen, woraufhin diese sich verabschiedet und Rhea ihren Geschäftstag beendet.

--> Gnomix, von der Kleinen sehr angetan, macht sich eifrig auf den Weg in seine Bastelstube, um für sie seiner Bastelleidenschaft nach zu gehen, während Rhea sich auf den Weg ins Zwergenviertel macht, wo sie, zur Sicherheit des Leuchters in ihrem Geschäft, für ihren Bastler-Kollegen einige Kupferschrauben anfertigt, die sie ihm per Boten zukommen lässt.

--> Rhea ist mit dem Abend der Wiedereröffnung ihres Tauschhandels sehr zufrieden und freut sich insgeheim, von Lafurion, Tidus, Greg und Gnomix ein wenig vermisst worden zu sein. Sie erwähnt ihre eigenen Reisen ihren Kunden gegenüber allerdings nicht, einzig ihrer Schwester gegenüber würde sie es (wie schon immer) wagen, von ihren .... Fehltritten (?) und deren Auswirkungen zu berichten...

--> Dass sie eigentlich an diesem Abend ihr Geschäft umgestalten wollte, hat Rhea ob der sich zutragenden Ereignisse völlig vergessen. Dass sie den klobigen Webstuhl entsorgen und stattdessen ein kleines Alchemie-Labor aufbauen und neben den Kisten eine Werkbank zum Basteln einrichten wollte, daran erinnert sie sich erst wieder, kurz bevor ihr die Augen zufallen. Kalinora ihrerseits wäre wohl sicherlich nicht mit all ihren Plänen einverstanden gewesen...
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Beitrag #1845 erstellt am: / Zuletzt geändert am:

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12.06.14

Anwesend (in der Reihenfolge ihres Auftrittes)

Sylvario, Nachtelf, Geschäftsmann;
Tidus, Mensch, Magier;
Rafn, Nachtelf, Söldner;
Morin, Zwerg, Wirt;
Mandred Thorgrenson, Mensch, Paladin;
Rhea Weidflecht, Mensch, Kauffrau.
(Lydia, Sin'dorei, tote Todesritterin ;-) )

Rhea gart den Fang des frühen Morgens im Regenwasser über qualmendem Feuer, da das Braten bei Dauerregen nicht  zur Zufriedenheit gelingt. Sylvario erkundigt sich nach ihrem Wohlergehen seit dem letzten Treffen und sieht seine "Geschäftspartnerin" erleichtert wieder bei guter geistiger und körperlicher Gesundheit. Er bringt Rhea ein Kartenset mit, für das sie vielleicht einen Kunden findet.
Rafn, ein Nachtelf unbekannter Herkunft, erkundigt sich nach der Möglichkeit, bei der Stadtwache von Sturmwind anzuwerben, von der er hörte, dass sie Verstärkung suche. Tidus scheint daran ebenfalls interessiert, während Morin sich nur vor dem Regen in den Laden flüchtet, ehe er zügig in seine Taverne zurück kehrt, um diese zu öffnen. Rhea bietet Rafn an, sich nach der zuständigen Ansprechperson umzuhören und ihm Bescheid zu geben.
Mandred Thorgrenson erwirbt zwei Fische und erkundigt sich nach Netherstofftaschen. Rhea nimmt das Gesuch (siehe erster Post) als Auftrag für ihre Schwester an.
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Beitrag #1851 erstellt am: / Zuletzt geändert am:

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18.06.

Anwesend:

Lafurion;
Tidus;
Anthonius, Geschäftsführer der "Handelsgesellschaft Nord";
Greg, Stadtwache, Ehemann von Antalia;
Laskia, Priesterin;
Kazot Schattenhand, in die Jahre gekommener Alchemist;
Kuroneko;
Antalia;
(Roxy, gnomische Magierin)
(Vithraldor, Mensch, Paladin)

Wieder einmal regnet es in Sturmwind heftig, als Lafurion Rhea die Drachenschuppen und Splitter vorbeibringt, die sie am Tag zuvor für einen Kunden bestellt hat. In der Hoffnung, eine Wetterbesserung abwarten zu können, widmet er sich danach in einer Ecke der Pflege seines Fells, auf das Angebot verzichtend, ihn mit einem Tuch abzutrocknen. Sein eher beiläufiger Hinweis auf die Gemütlichkeit eines "Katzenkörbchens" in seiner Grösse entgeht Rhea nicht, in deren Hinterkopf sogleich ein Plan reift. Nicht umsonst trägt ihre Familie ja den Namen Weidflecht...

Greg absolviert seine Wachrunden, die ihn auch in den Park und damit in den Tauschhandel führen. Er überzeugt sich davon, dass alles in Ordnung ist und geht nach Rheas Bestätigung weiter seinem Dienst nach.

Anthonius, Geschäftsführer der renommierten Handelsgesellschaft Nord und Geschäftspartner von Rhea, kommt auf einen Kurzbesuch im Tauschhandel vorbei - und eilt in gewohnter Geschäftstüchtigkeit sogleich wieder von dannen, um wenig später mit vier grossen Taschen zurück zu kehren: Die Netherstofftaschen, die Rhea für Mandred Thorgrenson bestellt hat. Rheas Freude über die erneut erfolgreichen Geschäftsbeziehungen schwindet allerdings sogleich wieder, als Anthonius zuerst zögernd, sich dann aber langsam öffnend, von einer persönlichen Angelegenheit zu berichten beginnt: Die erst 16 Jahre junge Tochter eines Schulfreundes von ihm wurde von Defias-Schergen entführt und ihr Vater um Lösegeld erpresst ! Anthonius hatte überlegt, der Forderung nachzugeben und seinem Freund das Geld zu leihen, doch im Gespräch mit Tidus, Lafurion, der zufällig hinzukommenden Priesterin Laskia und Rhea, erinnert er sich an einen gemeinsamen Freund, der ihm noch einen Gefallen schuldig ist - und zudem über ausgezeichnete Möglichkeiten verfügt, sich Informationen über den Aufenthaltsort des Mädchens zu beschaffen. Schnell werden sich die Anwesenden einig, dass das Mädchen ohne Lösegeld-Abgabe aus den Händen dieser Schurken befreit werden soll. Anthonius verabschiedet sich, um mit Sylvario Kontakt aufzunehmen, und um seinem Schulfreund von der unerwarteten Wendung zu berichten.



Wie Tidus und Rhea bietet auch Laskia ihre Hilfe bei der Rettung des Mädchens an, und tauscht bei Rhea einige Kräuter gegen eine Phiole mit Tinte, die sie für Briefe benötigt. Tidus fragt Lafurion, ob dieser ihn nach Westfall begleiten würde, um dort von Gryan Starkmantel, der laut Rhea ebenfalls Probleme mit den Defias hat, vielleicht etwas in Erfahrung bringen zu können. Lafurion entschuldigt sich wegen Müdigkeit und schlechtem Wetter, woraufhin sich Tidus alleine auf den Weg macht, was Rhea zu ihrem Bedauern infolge der Kundschaft zu spät bemerkt.






Ein älterer Reisender betritt Rheas Laden, stellt sich als Kazot vor und bietet Rhea einige seiner alchemistischen Tränke an. Während die beiden verhandeln, schleppt sich Kuroneko in den Laden, aus einer frischen Wunde am Rücken blutend. Rhea bittet Antalia, die kurz darauf hinzu kommt, sich die Wunde anzuschauen, erhandelt bei Kazot einen Heiltrank, den Antalia dem Kätzchen dann einflösst, und erfährt dann, dass Kazot "K. Schattenhand" ist, der bei ihr die Drachenschuppen und die Splitter in Auftrag gegeben hat, die Lafurion ihr brachte. Letzterer erwacht aus seinem Schlummer - und verlässt kurz darauf und etwas einsilbig den Laden. Rhea vermutet einen Zusammenhang mit der Anwesenheit von Kuroneko, kommt jedoch nicht dazu, Lafurion  deswegen zu fragen. Sie händigt Kazot die von ihm bestellten Waren aus und erhält von ihm im Gegenzug einige Tränke. Dass Rhea daran nicht nur wegen dem Wiederverkauf interessiert ist, erläutert sie niemandem. Insgeheim hofft sie natürlich, der Rezeptur auf die Spur zu kommen, um ihre eigenen alchemistischen Fähigkeiten zu verfeinern. Der Alchemist überlässt ihr beim Abschied noch ein altes, dickes Buch, das er auf seinen Reisen gefunden hat. Rhea betrachtet damit die noch ausstehende Dunkeleisenerz-Lieferung als ebenfalls abgegolten.

Während Rhea mit Kazot verhandelt und Antalia sich um Kuroneko kümmert, betritt Greg erneut den Laden - und es kommt zu einer kurzen Auseinandersetzung zwischen dem Ehepaar. Antalia ärgert sich, dass Greg Rhea die Kräuter noch nicht geliefert hat, und Greg vermutet die Kinder alleine zu Hause, die Antalia allerdings in der Obhut ihrer Schwester gelassen hat. Greg zieht sich auf seine Wachrunde zurück, und Antalia verabschiedet sich rasch von Rhea, nachdem sie dem Kätzchen einen Verband angelegt hat, um ihre Kinder abzuholen und ihre Schwester damit wieder zu entlasten.



Zu der nun fortgeschrittenen Stunde beschliesst Rhea, den Laden zu schliessen - und wird von Kuroneko in ein aufschlussreiches Gespräch verwickelt. Die kleine, sprechende Katze warnt Rhea vor Tidus, der für den Angriff auf die Weststromgarnison verantwortlich sei und den sie als böse bezeichnet. Sie erklärt, dass er sie mit einem Zauber belegt und als Informantin missbraucht habe, und unter anderem Lafurion und weitere Angehörige der Liga der Allianz sie deswegen seither als Verräterin betrachten - und den Umgang mit ihr meiden. Rhea, für die diese verworrene Geschichte langsam Form annimmt, nimmt sich vor, sich Klarheit darüber zu beschaffen und nach Möglichkeit Kuroneko von der Ächtung zu befreien. Kuronekos Warnung, dass Tidus Rhea dann verletzen werde, schlägt sie in den Wind, schützte der Magier doch einst Rhea vor dem dämonischen Diener eines Hexenmeisters, der auf der Suche nach ihrer Schwester im Laden erschien. Für Kuroneko richtet Rhea vor der Tür des Ladens, im Torbogen vor dem Regen geschützt, mit einer Decke einen Schlafplatz ein.

Als Rhea bei Sylista ihr Pferd abholt, begegnet sie der Magierin Roxy, hoch zu Rhinozeross, im Gespräch mit dem Paladin Vithraldor. Müde und voller Gedanken vertröstet Rhea die beiden auf den nächsten Tag, und erfasst erst beim Weiterreiten, dass die beiden vielleicht auf dem Weg zum Brunnen im Park waren, und gar nicht auf dem Weg zu ihrem Laden...

Zu Hause angekommen, schreibt Rhea ihrem Vater einen Brief, den sie der nächsten Esswaren-Lieferung nach Süderstade beilegt. Darin sind Länge, Breite und Tiefe eines doch recht umfangreichen Flechtwerks angegeben....
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Beitrag #1877 erstellt am: / Zuletzt geändert am:

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19.06.

Anwesend

Gnomix, Gnom, Krieger und Ingenieur;
Vithraldor Flammenruf, Mensch, Paladin;
Sylvario, Nachtelf, Spezialist für Informations-Beschaffung und Planung;
Blackthorn Tidus, Mensch, Magier;


--> Gnomix entdeckt im Park Fliegenpilze, oder besser gesagt: fliegende Pilze, und stellt sogleich die Verknüpfung mit dem Flugpulver eines gewissen Magiers her. Rhea freut sich, damit vielleicht eines der Geheimnisse das Magiers gelüftet zu haben und ist gespannt darauf, was nach dem Trocknen und Mahlen der Pilze wohl passiert...

Zwischen den nun folgenden Ereignissen packt Gnomix sieben Bierflaschen aus, bietet sie auf Rheas Bitte hin den Anwesenden an und erzählt, wie er in der Taverne in Beutebucht aufgrund einer Wette zwischen den beiden Wirten ein Schnäppchen machen konnte: 10 Bier zum Preis von 5 ! Eine Gelegenheit, die er sich nicht entgehen lassen konnte ! Da er aber nur drei vertilgen konnte, füllte er die restlichen Krüge in diese Flaschen ab, und verwirrte so den Verlierer der wettenden Gobline, der die Taverne danach absuchte, wohin der Gnom die Bierkrüge ausgeschüttet habe, weil es ihm suspekt war, dass so ein kleiner Wicht 10 Biere leeren kann, ohne auch nur leicht zu wanken...

--> Vithraldor Flammenruf erkundigt sich bei Rhea nach kleinen irisierenden und schillernden Perlen, die sie zwar leider nicht im Laden hat, am selben Abend aber im Lager der Handelsgesellschaft fündig wird.

--> Sylvario besucht Rhea, und auch Blackthorn Tidus betritt erneut das Geschäft. Rhea erkundigt sich sogleich beim Magier, ob er auf seiner Reise nach Westfall etwas in Erfahrung hatte bringen können, und dieser erzählt von einer missratenen "Rettungsmission". Rhea ist entsetzt, dass Tidus sich der Sache alleine und ohne Vorbereitung gestellt hat, und in ihr wachsen die schlimmmsten Befürchtungen.
Tidus berichtet dann allerdings, dass er mit dem anwesenden Vithraldor Flammenruf und einem Gnom unterwegs gewesen war und sie dabei in die Todesminen vorgestossen sind. Rhea und Sylvario stehen die Haare zu Berg, als sie von "scheppernder Plattenrüstung", "Türen aufschiessen" und "Explosionen" hören, während in Gnomix das Ingenieurs-Herz sogleich höher zu schlagen beginnt. Rhea und Gnomix tauchen im Verlauf des weiteren Gespräches immer wieder kurz in technische Fachsimpeleien ein, unterscheiden sich von ihrer jeweiligen Vorgehensweise allerdings ungemein...


Vithraldor Flammenruf erfährt erst jetzt, worum es bei der Expedition ging, Gnomix, plötzlich ganz Krieger, erkundigt sich forsch nach dem genauen Hintergrund der Geschichte, und Sylvario erfährt, dass Anthonius, der ihn verpasst, ihm aber geschrieben hat, auch Rhea und Tidus in die Sache eingeweiht hat.
Sylvario erzählt, erfahren zu haben, dass tatsächlich ein geheimer "Transport" in die Todesminen erfolgt sei, Blackthorn Tidus und Vithraldor Flammenruf haben allerdings keine Spur des Mädchens entdecken können, was für Rhea und Sylvario angesichts der Vorgehensweise kein Wunder ist. In allen Anwesenden reift die Erkenntnis, dass der Vorstoss übereilt war und nun mit doppelter Vorsicht vorgegangen werden muss...

Die fünf beschliessen, ein paar Tage Gras über den unbedachten Vorstoss wachsen zu lassen, es aber am nächsten Sonntagabend dann gemeinsam anzugehen. Sylvario bittet Blackthorn Tidus darum, ihm bis dahin einen Plan der Minen zu zeichnen und vereinbart mit Vithraldor Flammenruf, Anthonius nach einer geschmeidigeren Lederrüstung für den Paladin zu bitten. Vithraldor Flammenruf, der Rhea im Austausch für die gesuchten Perlen einen Bauplan und ein paar Schneidermuster angeboten hat, händigt ihr nun den Bauplan aus, den er gefunden hat. Rhea weiss für einen Moment nicht, ob sie Lachen oder Weinen soll, ist doch genau diese kleine Zephyrium-Ladung dazu geeignet, Schlösser gezielt und halbwegs unauffällig zu öffnen, zumindest unauffälliger, als mit Kanonen auf Tore zu schiessen... Sie beschliesst, sich nach Möglichkeit einen Vorrat davon anzulegen.
Sylvario seinerseits überreicht Gnomix ebenfalls einen Bauplan, der seine Spielzeugsammlung um ein Bastelwerk reicher macht. Rhea erinnert Gnomix, dessen Ingenieurs-Ehre angekratzt ist, rasch an Antalias Tochter, die sich bestimmt über genau so ein Spielzeug sehr freuen dürfte, und tatsächlich lässt sich der Gnom von einer beleidigten Reaktion für den Moment ablenken.



Bevor die Anwesenden sich auf den Heimweg machen, bittet Rhea darum, ihre Absicht niemandem gegenüber zu erwähnen, um die Gefahr für das Mädchen so gering wie möglich zu halten. Die anwesenden Männer wirken zuversichtlich, doch Rhea ahnt eine schlaflose Nacht auf sich zu kommen... Wie beim Licht beschäftigt man einen gnomischen Kriegs-Ingenieur auf einer Mission, bei der Lautlosigkeit und Unauffälligkeit gefordert sind ???



 
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Beitrag #1878 erstellt am: / Zuletzt geändert am:

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Mittwoch, 25.06.

 

Anwesend

Kuroneko, Kätzchen;
Lysilla Dreifinger, Nachtelfe, Jägerin;
Danina, Draenei;
Mandred Thorgrenson, Mensch, Paladin;
Redexfamouz, Mensch, Paladin;

Rhea erscheint an diesem Abend spät und in Eile. Wie immer wartet Kuroneko bereits auf sie und erhält ihre Streicheleinheiten. Während die ebenfalls bereits anwesende Nachtelfe sich zuerst ein wenig umsehen möchte, betreten in kurzer Zeit drei weitere Kunden den Laden, und Rhea ist sehr froh um die beiden Sitzgelegenheiten, die zumindest zwei Kunden die Wartezeit etwas angenehmer gestalten. Die Kauffrau ist sichtlich etwas überfordert und versucht, allen gleichzeitig gerecht zu werden, was gründlich misslingt, während sich Kuroneko geschickt zwischen den Verkaufsgesprächen hindurchschlängelt und den Wartenden plaudernd die Zeit vertreibt...

--> Kuroneko ist von der Draenei, die sich ihr als Danina vorstellt, besonders angetan, vor allem von ihrer Geschichte über das Raumschiff, das zwischen den Sternen des Nachthimmels durch das Weltall fliegt und auf Azeroth Schiffbruch erlitten hat...


--> Lysilla Dreifinger nutzt den Tauschhandel, um ein paar Dinge direkt "an den Mann", genauer gesagt an Mandred Thorgrenson, zu bringen und bietet auch Rhea einige interessante Rüstungsstücke, die sie in der Wildnis gefunden hat, zu einem sehr günstigen Preis an.

--> Rhea händigt Mandred Thorgrenson die von ihm bestellten Taschen aus, an denen sowohl Lysilla, wie auch Redexfamouz Interesse bekunden. Lysilla bestellt deren drei, während Redexfamouz Rhea diverse Stoffe zur Herstellung verschiedenster Taschen anbietet. Diese verspricht, sowohl die Bestellungen, wie auch die Stoffe an ihren Bekannten weiter zu leiten und beschliesst, Anthonius einen Boten zu schicken - und ihn dabei nach den Fähigkeiten seines Schneiders zu befragen...

--> Redexfamouz, der zwar Getränke im Tauschhandel vermisst (und Rhea damit daran erinnert, dass sie irgendwann einmal vorhatte, Erfrischungen anzubieten...), erweist sich als grosszügiger, vertrauensvoller Kunde, der Rhea sowohl die Stoffe wie auch andere Waren als Anzahlung im Voraus da lässt.

--> Auch Mandred Thorgrenson bezahlt Rhea ein Trinkgeld für die Taschen, erzählt ihr dann aber etwas pikiert, ihre Fische hätten ihn das letzte Mal arg in Verlegeneheit gebracht... Auf ihre erstaunte Nachfrage hin, da der Fisch ja fangfrisch verkocht wurde, berichtet der Paladin, dass Bettina in der Zwergentaverne reklamiert habe, es rieche nach Fisch. Rhea kann an der Tatsache, dass Fisch nach Fisch riecht, nichts Unwahres feststellen, doch für Mandred Thorgrenson scheint sich die Situation sehr ungünstig entwickelt zu haben. Jedenfalls bekennt er klar und deutlich, dass er dieser "schrecklichen Zwergentaverne" keinen Besuch mehr abstatten werde. Kuroneko gibt ihm daraufhin fauchend zu verstehen, was sie von seiner Bezeichnung der örtlichen Taverne hält... Ehe sich der Paladin verabschiedet, erwähnt er Rhea gegenüber, dass er hofft, eine Anstellung in der Stadtwache zu erhalten. Rhea wünscht ihm dafür viel Erfolg, schmunzelt aber insgeheim, ist doch genau die Stadtwache letztlich für die Kontrolle verantwortlich, dass auch in der Zwergentaverne die königlichen Bestimmungen und Regeln eingehalten werden...


--> Während all dieser verknüpften und übers Kreuz geführten Verhandlungen und Gespräche verlässt die etwas leicht bekleidete Danina letztlich noch immer genauso leicht bekleidet den Laden, zu Kuronekos und Rheas Bedauern und trotz Mandred Thorgrensons deutlicher Irritiertheit und Rheas im Geplauder untergehenden Frage, ob jemand für die Dreanei etwas zum Anziehen hätte...

--> Durch dieses Versäumnis etwas zerknirrscht, überlegt Rhea Kuroneko gegenüber ihren schon öfter gehegten Gedanken, vielleicht doch eine Hilfe für den Laden einzustellen...?
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Beitrag #1882 erstellt am: / Zuletzt geändert am:

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Donnerstag, 26.06.

 

Anwesend

Fass-o-mat 500;
Gnomix;
Greg, Stadtwache;
Vithraldor Flammenruf;
Varodin, Nachtelf, Reisender;
Kuroneko;


Im noch kundenleeren Laden knarrt und knarzt es schon vor der Öffnung, was Rhea sehr irritiert, als sie ihre Warentheke vorbereitet. Ein leises "Klick" lässt die angehende Ingenieurin hellhörig werden, doch obwohl sie ihren Laden absucht, kann sie nicht entdecken, was die Ursache dieser seltsamen Geräusche ist und glaubt, ihre Sinne spielen ihr einen Streich.

Als Gnomix bei ihr vorbei schaut und sich erkundigt, wann genau das geplante Unternehmen startet, ertönt wieder dieses Klicken, und nun erst bemerkt Rhea, die mit Gnomix vor der Tür steht, dass im Ladeninnern ein Fass ... verrutscht (?) ist. Und wieder einmal zeigen sich die unterschiedlichen Problemlösungsverfahren der beiden Berufskollegen:
Rhea, die keinen abschüssigen Boden als Ursache entdecken kann, überlegt, ob sie das Fass öffnen und von seinem Inhalt befreien kann, damit es leichter wird und zurück geschoben werden kann. Das Fass mit einer Kiste verwechselnd, versucht sie, den Deckel zu öffnen, was aber nicht gelingt.
Gnomix dagegen nimmt seinen Kriegs-Hammer hervor und überlegt gleichzeitig, ob er das Fass nun einfach zertrümmern, oder doch eher anbohren und mit Stroh füllen soll, um es auszuräuchern und als Whiskey-Fass nützen zu können.
Die Vorgehensweisen des Gnoms scheinen dem Fass beide nicht zu behagen, denn... es beginnt, zuerst bei "zertrümmern" und "Feuer" zu zittern... und dann... zu sprechen... und stellt sich als "Fass-o-Mat 500" vor, einem Geschenk der Handelskompanie 35-12 !

Rhea erschrickt zuerst, fängt sich aber rasch wieder und mutmasst, irgend einen gnomischen Apparat vor sich zu haben - was sowohl von Gnomix, wie auch von Fass-o-Mat 500 sogleich vehement verneint wird: Gnomix erklärt, dass Gnome keine Holzapparate bauen, während Fass-o-Mat 500 verärgert seine allgemeine Geringschätzung gnomischer Ingenieurskunst gegenüber auszudrücken beginnt - was sofort als "schwerwiegende Fehlfunktion" unterbrochen wird und nach einigem Stocken und Stottern erneut zur Vorstellung zurückgestellt wird: Fass-o-Mat 500, Geschenk der Handelsgesellschaft 25-12... Rhea fällt die Ungereimtheit sofort auf, doch nun überstürzen sich die Ereignisse...


--> Die Stadtwache Greg eilt herbei, durch die eigenartige Stimme des Fass-o-Mat 500 alarmiert, und wird von Rhea und Gnomix über das seltsame Ding informiert, dessen Zweck sich noch keinem erschlossen hat. Daraufhin lässt der Fass-o-Mat 500 etwas von "Diebes-Schutz" verlauten und erkärt wieder, das Geschenk einer weiteren Handelsvereinigung zu sein, deren Name niemandem etwas sagt...




--> Kurz darauf betritt Vithraldor Flammenruf das Geschäft und wird dabei von Varodin, einem Nachtelfen, beinahe überrannt, der aufgebracht herein stürmt und sich über die mangelnde Sicherheit in Sturmwind ärgert, bzw. über die Defias vor den Toren, die ihn ausgeraubt haben...
Als der Fass-o-Mat 500 weitere "Klick-Geräusche" von sich gibt, bittet Greg alle Anwesenden darum, aus Sicherheitsgründen dem Fass fern zu bleiben, ausser Gnomix, der sich mit Apparaten aller Art auskennt. Rhea überlässt daraufhin Gnomix und Greg für einen Moment die weitere Untersuchung des Dinges und wendet sich den beiden Kunden zu, froh, ein wenig Abstand zu dem befremdlichen Fass-o-Mat zu bekommen.



Während Vithraldor Flammenruf und Varodin in ein politisches Gespräch über Sinn und Zweck der Entsendung militärischer Einheiten in den hohen Norden und die daraus resultierende Unterbesetzung der Stadtwache geraten, huscht Kuroneko herein, wird auf das sprechende Fass aufmerksam und nähert sich ihm sogleich, ohne auf Warnungen zu achten, sodass Greg darum bitten muss, dass jemand das Kätzchen auf sicheren Abstand hält. Rhea ruft die Kleine zu sich und erklärt ihr kurz die Sachlage, während Greg Varodin gegenüber die Aufgabe der Stadtwache als Wache IN der Stadt und auf den Strassen verteidigt, dass sie die Wälder aber nicht auch noch durchstreifen können. Varodin, durch den dreisten Überfall der Defias all seiner Habe beraubt, lässt sich mit dieser Entschuldigung nicht abspeisen und wettert weiter gegen König und Stadtwache. Vithraldor Flammenruf empfiehlt ihm deshalb, sich selbst der Stadtwache anzuschliessen, um diesem unglücklichen Umstand ein Ende zu bereiten...


--> Greg, durch Gnomix unterstützt, hat in der Zwischenzeit etwas stoff- oder lederähnliches unter dem Fass-o-Mat 500 entdeckt, das er vergebens hervorzuziehen versucht, und Varodins Antwort auf Vithraldor Flammenrufs Empfehlung geht in einer plötzlich hektisch werdenden Betriebsamkeit des Fass-o-Mat 500 unter, der erneut etwas über eine "Fehlfunktion" und dann, plötzlich panisch klingend, etwas von "strategischem Rückzug" rattert und stottert.... und mit einem Mal blitzartig aus dem Laden eilt !

--> Greg und Gnomix verfolgen den Fass-o-Mat 500 auf der Stelle, und auch Rhea und Kuroneko eilen ihnen nach einem Moment der Überraschung ob der unerwarteten Hektik nach - um das Scheppern und Krachen des an einer Mauer zerschellenden Fass-o-Mat 500 grad noch mit zu bekommen. Während Rhea sich noch suchend umblickt, vernimmt sie Gnomix triumphierende Stimme, der seinen Verdacht auf Goblin-Werk bestätigt sieht... Vor Gnomix und Greg erhebt sich nämlich ein ebensolcher aus den Trümmern des Fasses !


--> Der Goblin wird umringt und zur Rede gestellt und erklärt, einen Diebes-Schutz-Test durchgeführt zu haben. Er gratuliert Greg zur erfolgreichen Auflösung des Rätsels und umklammert dabei ein unbekanntes Gerät fest in seinen Händen. Rhea vermutet darin eine Fernsteuerung und befürchtet, dass sich vielleicht ein Sprengsatz in ihrem Laden befindet, den der Gnom zünden will, weshalb sie ihn auffodert, das Gerät los zu lassen. Gnomix, der dem Goblin vorwirft, für jemanden Sturmwind ausspionniert zu haben und Greg, der im Ganzen einen vereitelten Diebeszug sieht, untermauern ihre Forderung, doch der Goblin weigert sich strickte, das Gerät los zu lassen. Greg bittet Rhea schliesslich um ein Seil und verhaftet den Goblin wegen Verdacht auf versuchte Spionage, vermutetem Diebstahl und Irreführung der Bewohner und der Wache von Sturmwind. Der Goblin streitet alles ab, versucht, sich heraus zu reden und bittet schliesslich um ein erklärendes Gespräch, das ihm die Wache im Verlies zugesteht. Greg fesselt den Goblin und führt ihn ab.


--> Für Rhea, die erleichtert darüber ist, dass es dem Goblin dank Gnomix' und Gregs Einsatz nicht gelungen war, nach Ladenschluss unbemerkt in ihrem Geschäft zu bleiben und es auszurauben, ist der Beweis, dass Sturmwind sicher ist, gegeben, was sie Varodin gegenüber mit hocherhobenem Kopf zum Ausdruck bringt.

--> Kuroneko sinniert darüber, was der Goblin in Rheas Tauschhandel wohl auszuspionieren hätte, verabschiedet sich dann und macht sich auf den Weg in die Taverne.

--> Gnomix, in all seinen Vermutungen bestätigt, eilt im einsetzenden heftigen Regen stolz zufrieden nach Hause, und Rhea verdrängt alle Überlegungen darüber, welche neuen Idee dem erfinderischen Gnom aus dem heutigen Erlebnis wohl entstehen mochten, und bittet Vithraldor und Varodin zu vielleicht doch noch erfolgreichen Geschäftsabschlüssen ins Trockene des Ladeninnerns zurück.

--> Der Nachtelf Varodin wettert noch immer über seinen Verlust und erklärt, er benötige alles an Lederbekleidung, was Rhea ihm geben könne, da ihm alles, aber wirklich alles abhanden gekommen sei. Er lege aber Wert auf gute, handwerkliche Qualität, also auf massangefertigte Handarbeit. In Rheas Lager befindet sich allerdings nichts derartiges, weshalb sie Varodin direkt an den Ledermeister Lafurion Mondgänger verweist, bei dem der Nachtelf mit Sicherheit besser bedient wäre. Die Einladung in die Zwergentaverne lehnt der Nachtelf dankend ab, mit dem lakonischen Hinweis: "Taverne ja, aber Zwerge..." und verabschiedet sich, um sich auf die Suche nach Lafurion Mondgänger zu machen.

--> Vithraldor Flammenruf bietet Rhea einige Gold- und Echtsilberbarren im Tausch gegen lediglich 3 Arkanitbarren, nach denen er schon seit längerer Zeit suche. Rhea verspricht ihm, alle ihre Beziehungen spielen zu lassen, und hofft, ihm bei seinem nächsten Besucht das Gesuchte bieten zu können. Auch er verabschiedet sich, um der Zwergentaverne einen Besuch abzustatten.

Ehe Rhea an diesem Abend ihren Laden schliesst, zählt sie gewissenhaft alle Kisten und Fässer im Laden, um zukünftig immer sicher zu sein, dass keines zuviel darinnen steht...
Ich erhoffe nichts. Ich fürchte nichts. Ich bin frei. (Nikos Kazantzakis)
Beitrag #1890 erstellt am: / Zuletzt geändert am:

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Donnerstag, 03.07.

Anwesend

Kuroneko
Lafurion Mondgänger
Sylvario
Bruder Antonin
Vithraldor Flammenruf
Redexfamouz
Lysilla Dreifinger
Nashatosan
Valessa
, Nachtelfe
Virraent, Gnom.

Nachdem der Tauschhandel wegen der Zeugenaussage am Mittwoch geschlossen bleiben musste, ist Rheas Laden am nächsten Abend zum Bersten voll. Kurzentschlossen fragt Rhea den Ledermeister Lafurion, der sich am Tag zuvor als ihre persönliche Wache angeboten hatte, ob er ihr beim Bedienen helfen würde. Sie vermutet, dass Vithraldor Flammenruf seine Bestellung beim Ledermeister noch nicht hatte tätigen können, und da ist die Gelegenheit praktisch, für alle drei.

Auch Sylvario kommt vorbei und bringt ihr einige Taschen, doch aufgrund des grossen Kundenangebots verabschiedet er sich bald wieder und deutet Rhea gegenüber nur kurz an, dass nun sicher genügend Gras über "die Sache" gewachsen sei und sie das Unternehmen nun wohl angehen könnten... Rhea nimmt es mit einem stummen Nicken zur Kenntnis. Die beiden verstehen sich und verlieren im vollen Laden keine weiteren Worte darüber. Rhea ist sich sicher, dass Sylvario die Gruppe unauffällig kontaktieren und zusammenrufen würde...

Rhea muss nun auch Kuroneko um Hilfe bitten, von welcher sie hofft, dass sie es zumindest übernehmen kann, die Kunden nach ihren Wünschen zu fragen, damit diese nicht untätig auf sie warten müssen und sie selbst sich um einen Kunden nach dem anderen kümmern kann. Eigentlich wartet Kuroneko darauf, dass Rhea sich die Wunde auf dem Rücken nochmal anschaut und den Verband wechselt, und dass das verregnete Kissen in der Abendsonne trocknet...

Der erste Kunde, dem sie sich nun nach diesen organistatorischen Angelegenheiten endlich zuwenden kann, stellt sich als Bruder Antonin vor. Er fragt nach Schreibbögen und Tinte und bringt ihr einige Kräuter. Als Rhea die Pergamente und die Tinte für den Priester aus einer ihrer (unbelebten !) Kisten holt, weist Redexfamouz sie kurz auf ein paar Taschen hin, die er für sie mitgebracht hat. Rhea nimmt sich vor, sie auf ihre Qualität zu prüfen, wenn Bruder Antonin Pergament und Tinte erhalten hat und verspricht Redexfamouz, dass sie sich ihm gleich zuwenden wird. Dann aber sieht sie das seltsame, unausgebrütete Ei, das Bruder Antonin ihr anbietet. Sie überlegt sich, ob es sich wohl ausbrüten lässt und wie sie das anstellen könnte...

Kuroneko, die sich in der Zwischenzeit um Lysilla Dreifinger gekümmert hat, weist Rhea darauf hin, dass die Nachtelfe wegen der von ihr bestellten Taschen hier sei... Rhea stellt ihr verschiedene Taschen zur Auswahl auf die Theke - und gleitet in eine fast traumwandlerische Phase, in der sie geschäftstüchtig durch ihren Laden wirbelt und gleichzeitig überall und nirgends ist...

Bruder Antonin kommt zu den von ihm gewünschten Dingen und verabschiedet sich, um sich auf den Weg in die Kathedrale zu machen, in die er nun nach längerer Reise wieder zurück gekehrt ist.

Lysilla Dreifinger entscheidet sich für vier Taschen, bezahlt diese und bietet im Gegenzug wieder einige "Fundstücke" an.
Am Ende wandert Lysillas Gold wieder in eine ihrer neu erworbenen Taschen, während Rheas Lager um einige interessante Stücke reicher geworden ist. Die Elfe zeigt sich enttäuscht, als Rhea ihr auf ihre Frage hin mitteilt, dass die Taverne an diesem Abend nicht geöffnet sei. Sie habe sich auf ein starkes Zwergenbier gefreut... Rhea glaubt kurz, sich verhört zu haben und hält ihr Staunen nicht zurück, woraufhin Lysilla ihr bereitwillig und mit verständnisvollem Schmunzeln ihre sowohl tragische, wie auch spannende Lebensgeschichte erzählt, die Rhea interessiert und gefesselt verfolgt.

Nashatosan betritt in Begleitung den Laden und wendet sich seinem Freund Lafurion zu. Rhea, die noch immer versucht, den Überblick über ihren Laden zu behalten, erfasst den untoten Begleiter des Todesritters und die Anwesenheit des Paladins Vithraldor Flammenruf und bittet Nashatosan -jegliche Verkaufsgespräche abrupt unterbrechend- die Kreatur bitte draussen zu lassen... Als später dann auch ein Gnom in dämonischer Begleitung den Laden betritt, reagiert Lafurion genauso rasch - und weist ihn auf das Pergament hin, das im Laden ausgehängt ist: ein mit grossem roten X durchkreuzten Dämon.

Ehe Rhea sich wieder Lysillas Geschichte zuwendet, fragt sie die andere schon seit längerem ruhig wartende Elfe, ob sie ihr helfen könne, doch Valessa schüttelt lächelnd den Kopf und erklärt, sich nur umzuschauen und die Gesellschaft zu geniessen. Rhea freut sich - und bedauert erneut, wieder nicht daran gedacht zu haben, für die wartenden Kunden eine Erfrischung anzubieten...

Kuroneko versucht, sich zurück zu ziehen und sich von der abgelenkten Rhea zu verabschieden. Diese vermutet, dass das Kätzchen vor allem Nashatosan und Lafurion aus dem Weg gehen möchte und lässt es sich nicht nehmen, zumindest den Verband zu wechseln - und das Kätzchen darum zu bitten, ihr noch etwas beiseite zu stehen...

Irgendwann bemerkt Rhea, dass sowohl Vithraldor Flammenruf, wie auch Redexfamouz den Laden verlassen haben und hofft, dass Lafurion mit den beiden geschäftseinig werden konnte. Als der Ledermeister Rhea fragt, ob er mit seinem Freund Nashatosan kurz nach draussen dürfe um etwas privat zu bereden, erkennt Rhea erschrocken, dass Lafurion ihrer Bitte um Hilfe und seiner Aufgabe als Wächter mit wesentlich einschränkenderem Pflichtbewusstsein nach geht, als sie es erwartet hatte - und dass sie nun die Verantwortung über einen "Angestellten" hat... Sie nimmt sich vor, mit Lafurion bei nächster Gelegenheit über die genauen Bedingungen, Rechte und Pflichten azu reden. Vor allem über die Rechte... !

Nashatosan erwirbt später bei Rhea ein wenig Proviant und erklärt ihr, dass er in Sturmwind ein Haus zu erwerben gedenke, für das er in nächster Zeit wohl einiges an Waren benötigen werde.

Als letzten Kunden dieses Abends verweist Lafurion den Gnomen Virraent, der sich für die Stoffe und eine Robe interessiert, an Rhea, die seinen Auftrag an Kalinora weiter zu leiten verspricht.

Ehe Lysilla Dreifinger den Laden verlässt, weist sie Rhea darauf hin, dass ihrem Laden ein paar weitere Sitzgelegenheiten gut tun würden... Rhea bestätigt, dass dies ein weiterer Punkt ist, den sie mit ihrer Schwester zu besprechen hat.


Nachdem alle Kunden den Laden verlassen haben und ein erfolgreicher Geschäftstag seinen Abschluss gefunden hat, wendet sich Rhea ihren beiden heute so wichtigen Helfern zu - und schliesst beiläufig die Tür hinter sich, um zu verhindern, dass Kuroneko den Laden verlassen kann. Rhea freut sich insgeheim, die schon lange angestrebte, dringend notwendige Aussprache zwischen den beiden so unterschiedlichen Katzen an diesem Abend geschickt eingefädelt zu haben und nun, wie geplant, anregen zu können... Zuvor aber will sie Lafurion für seine Dienste bezahlen, was dieser deutlich ablehnt, mit der Begründung, mit dem Körbchen hier nun eine Heimat gefunden zu haben, was ihm Lohn genug sei... Rhea beschliesst, ein klärendes Gespräch darüber für heute zu verschieben - und bittet Kuroneko zu sich, damit sie Lafurion das erzählen könne, was sie ihr erzählt habe...

Einige Augenblicke später bereut eine zerknirrschte Rhea all ihre "geschickten" Manipulationen und ihre Einmischung, erweisen sich doch die Erlebnisse der beiden miteinander traurigerweise als zu tiefe und unüberwindbare Verletzungen. Die beiden einigen sich letztlich darauf, definitiv getrennte Wege zu gehen... Lafurion akzeptiert zwar, dass Kuroneko ebenfalls einen Schlafplatz im Laden erhält, doch das Kätzchen beschliesst, sich lieber richtig zu distanzieren - und Sturmwind Richtung Pestländer zu verlassen. Rhea empfiehlt ihr, noch einmal darüber zu schlafen, und bietet ihr den Hof ihrer Eltern in Süderstade als angenehmeren Aufenthaltsort an. Doch so, wie sie Kuroneko kennt, wird sich an den Plänen der kleinen Katze nichts mehr ändern...

Etwas bedrückt und nachdenklich verlässt Rhea den Laden, richtet Kuroneko draussen das mittlerweile wieder trockene Kissen wieder her - und versucht, alles Denken auszuschalten, als sie spürt, dass sie langsam mit allem zu Hadern beginnt... mit ihrer unfähigen Geschäftstüchtigkeit, die dazu führt, dass Kunden unverrichteter Dinge den Laden verlassen müssen, nicht mal eine Erfrischung angeboten bekommen, keinen Sitzplatz haben um sich wenigstens auszuruhen, ihrer Unfähigkeit im Umgang mit ihren "Angestellten", deren Einsatz sie nicht angemessen begegnen kann, ihrer Einmischung in private Angelegeneheiten, bei denen sie kurzsichtig und naiv geglaubt hatte, eine einfache Lösung zu haben - ohne die ganze Geschichte und ihre Tragweite zu kennen...
Ich erhoffe nichts. Ich fürchte nichts. Ich bin frei. (Nikos Kazantzakis)
Beitrag #1902 erstellt am: / Zuletzt geändert am:

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16.07.

Anwesend

Lafurion
Exodion, Draenei, Jäger
Kapella, Draenei, Magier
Vithraldor Flammenruf, Mensch, Paladin
Virraent, Gnom, Hexenmeister
(Beniläus, Junge)
Roxy, Gnomin
Glognar, Zwerg, Operationsleiter der Bergbaugilde Abkratz


Wieder einmal zeigt sich, wie hilfreich Lafurions Angebot tatsächlich ist. Seine Fähigkeiten als Ledermeister und die seiner Bekannten Kamari Tintenherz als Schriftgelehrte und Glyphenfachfrau sind im Tauschhandel äusserst gefragt. Lafurion erzählt Rhea zwischendurch, dass Kamari Tintenherz Rhea während ihrer Erkältung freundlicherweise im Laden vertreten hat. Rhea freut sich und ist froh, dass viele Bestellungen direkt abgewickelt werden können und sich dadurch die Liste der Kunden, die vertröstet werden müssen, sehr verringert.

--> Die beiden Draenei Exodion und Kapella scheinen auf jeden Fall äusserst zufriedenstellende Geschäfte mit dem Ledermeister tätigen zu können. Kapella zeigt sich äusserst geschäftstüchtig und bringt Rhea zudem eine letzten Lieferung Netherstofftaschen mit der Erklärung, von nun an mit dem noch reissfesteren Stoff aus dem Norden zu experimentieren.

--> Vithraldor Flammenruf, in heikler und gefährlicher Mission unterwegs, tritt zu Rhea, um ihr einen ersten Erfolg zu vermelden: er hat es geschafft, beim Kreuzzug Fuss zu fassen. Rhea erkennt, dass der bedächtige Paladin den gemeinsamen Plan äusserst vorsichtig angeht und verspricht ihm, die Neuigkeiten an Sylvario weiter zu leiten. Der Paladin benötigt für sein Unternehmen noch einige Glyphen, deren Bestellung Lafurion für Kamari gerne entgegen nimmt.

--> Für Virraent ist es Rhea leider noch nicht gelungen, eine Robe in den Farben des Teppichs zu finden. Der Gnom erklärt allerdings, dass er ein Muster gefunden habe, das genau seinen Vorstellungen entspricht. Er erhandelt dafür bei Lafurion und der Handelsgesellschaft Nord ein paar spezielle Elemente, die er zur Verarbeitung benötigt. Lafurion übernimmt es bereitwillig, ihm die noch benötigten Element-Bestandteile zu besorgen.

--> Als Rhea eine kurze Geschäfts-Pause dazu nutzt, draussen etwas Luft zu schnappen, vernimmt sie ein Schluchzen und die Stimme eines kleinen Jungen, der verzweifelt nach etwas zu suchen scheint. Leider kann sie den Kleinen bei ihrem kurzen Rundblick nirgendwo entdecken.

--> Rhea freut sich sehr, als Roxy ihr wieder einmal einen Besuch abstattet. Die Gnomin war lange und weit unterwegs und bringt Rhea einige interessante Leder-Rüstungen, die diese später Lafurion zeigt. Der Ledermeister ist von der Arbeit sehr beeindruckt, und Rhea überlässt sie ihm gerne, um sie zu studieren und ihren Kunden fachkundig weiter zu verkaufen. Roxy selbst ist auf der Suche nach einem… Geschenk für jemanden. Rhea verspricht ihr, sich darum zu kümmern.

--> Gerade als Rhea den Tauschhandel schliessen will, betritt ein Zwerg den Laden und stellt sich als Operationsleiter Glognar von der Bergbaugilde Abkratz vor. Er ist auf der Suche nach Begleitern, die ihm während seiner Arbeit unliebsame Gesellen vom Hals halten. Lafurion spitzt die Ohren und erklärt, dass Kamari an solchen Unternehmungen mit Sicherheit Interesse habe. Glognar bietet Rhea für die Zukunft die von ihm nicht benötigten Erze und Metalle an und Rhea verspricht ihm im Gegenzug, sein Anliegen an ihre Kunden weiter zu leiten.

Der Zwerg verlässt den Laden frohgelaunt und guter Dinge, und Lafurion macht sich am Ende auf die Reise, um sich um die elementaren Bestandteile für Virraents eindrucksvolle Robe zu kümmern.
Ich erhoffe nichts. Ich fürchte nichts. Ich bin frei. (Nikos Kazantzakis)
Beitrag #1931 erstellt am: / Zuletzt geändert am:

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23.07.

Anwesend (in alphabetischer Reihenfolge) [mit der Bitte um Namensänderung ;-)]


Ahri, schwarze Katze
Exodion, Draenei, Jäger
Falia Flüsterblatt, Nachtelfe, Druidin
(Fred, Bettler)
Fusel, Gnomin, Kriegerin
Kamari Tintenherz, Draenei, Inschriftenkundlerin
Lafurion Mondgänger, Ledermeister
Lysilla Damondred, Nachtelfe, Jägerin
[Miramuskulix], Mensch, Magier
[Redexfamouz], Mensch, Paladin
Ryza, Draenei, Paladina
Taleus, Nachtelf, Krieger
Tom Bolivio, Mensch, Adliger (?)

Nachdem die Auktion "Alles-muss-raus" am Montag in ihr Gegenteil verkehrt wurde und sich das Lager weiter gefüllt hat (trotz äusserst erfolgreicher Auktionen !), ist an diesem Abend das Geschäft erneut zum Bersten voll. Lafurion handelt sich im Laufe des regen Abends Zungenwürmer ein und wird von Kamari am Ende mit Medizin ausser Gefecht gesetzt. Rhea geht ganz in ihrem Element auf und zweifelt am Ende doch, ob alle Kunden zur Zufriedenheit hatten bedient werden können. Sie realisiert auf jeden Fall, dass sie nicht dazu kommt, mit Taleus auch nur ein Wort zu wechseln, und dass sie Tom Bolivio seit Montag kein Smokinghemd besorgen konnte, nagt an ihrer Händlerehre, auch wenn sie ihm gerne die Anschrift des Schneidermeisters Kapella weitergibt.

Bepackt mit einer weiteren Lieferung Netherstofftaschen und einigen wertvollen Rüstungsteilen von Exodion und Fusel, muss Rhea letztlich schweren Herzens verschiedene Kunden darum bitten, ihre Waren ihrer Lagerverwalterin Selma zu überreichen, die zum sicheren und praktischen Lagern die bessere Hand hat.

Falia Flüsterblatt hinterlässt bei Rhea das Gesuch eines besonderen Kopfschmuckes, den des Botschafters Flammenschlag aus den Schwarzfelstiefen, den sie mit "Kreis der Flamme" bezeichnet. Rhea verspricht, das Gesuch in ihrem Laden auszuschreiben.

Fusel bietet Rhea am Ende ebenfalls ihre Mithilfe an und zeigt ihr ein buntes Plakat, mit dem sie Werbung für ihre Schmiedekünste macht. Doch da der Abend schon fortgeschritten ist und Rheas Gedanken bereits etwas verlangsamt sind, beschliesst sie, gleich im Laden zu schlafen, wo sowohl sie, wie auch der tief schlafende Lafurion von Kamaris genauso prächtigen und furchteinflössenden Begleiter bewacht werden.

Auf dem Heimweg am nächsten Morgen hat Rhea eine Idee, die sie sogleich mit ihrer Schwester diskutiert und durchrechnet. Schliesslich reichen die beiden ein Gesuch bei der Stadtverwaltung ein, dem umgehend zugestimmt wird.
Ich erhoffe nichts. Ich fürchte nichts. Ich bin frei. (Nikos Kazantzakis)
Beitrag #1942 erstellt am: / Zuletzt geändert am:

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30.07.

Anwesend:

Lafurion Mondgänger
Nelisha Nachtwind
Lysilla Damodred
Falandria
Ahri
Sacul

 
Lafurion, der sich von den Zungenwürmern wieder einigermassen erholt hat, und Rhea geniessen den Abendsonnenschein vor dem Laden. Nach und nach gesellen sich ein paar Besucher zu ihnen, an diesem Abend nur Katzen und Nachtelfen, was es zu einem Treffen der besonderen Art macht. Rhea fühlt sich in dieser Gesellschaft sehr wohl und geniesst die besinnliche Ruhe, die über diesem Abend liegt.
Lysilla schlägt vor, den Sonnenuntergang am Hafen zu verfolgen, was alle erfreut aufnehmen. Sie und Nelisha lassen ihre Begleiter vor dem Laden zurück, während Rhea den "Betriebsausflug" auf einem Stück Stoff vermerkt und an die Tür heftet.
Im Zauber der Stimmung lauscht Rhea den Erzählungen von Lafurion, Lysilla, Nelisha und Falandria und wird selbst von Erinnerungen an Süderstade umfangen. Ihr Sitz am Rande der Mauer lässt sie sowohl an die Klippen zu Hause, wie auch an die hohen Bäume denken, in denen sie gerne und geschickt geklettert ist. Lysilla, vielleicht von Rheas Begeisterung für die Höhe angesteckt, entdeckt den Greifenstand der Gebrüder Eisenschwinge - und unternimmt einen Hafenrundflug.
Lafurion erzählt Rhea von einem Goblin, der sich als Händler bei der Horde etablieren wolle und fragt sich, ob das wohl etwas mit dem verrückten Wicht im Fass in ihrem Laden zu tun hat... Ob das vielleicht der Grund für seine Spionage gewesen war ? Wollte er Rheas Tauschhandels-Konzept ausspionieren und ihr Konkurrenz zu machen ? Lafurion verspricht ihr, sich das Ganze anzuschauen und ihr Bericht zu erstatten.
Rhea allerdings lacht leise in sich hinein. Gobline sind zwar harte Geschäftspartner, wie sie selbst schon feststellen musste, als sie in Beutebucht unter anderem Fischleder erworben hatte, aber wenn sich diese windigen Wichte um die Horde kümmern.... Was konnte es wohl besseres geben ?
Nachdem die Sonne den Spiegel des Meeres geküsst und langsam darin versunken ist, wird Rhea in der zunehmenden Kühle, die zwar durch Lafurions warme Nähe etwas gemildert ist, langsam hungrig und beschliesst, sich im Hafen ein Nachtessen zu angeln. Die drei noch anwesenden Nachtelfen schliessen sich ihr an, und auch Lysilla und Nelisha versuchen sich im Meeresfischen. Durch Lafurions geschicktes Zusammentreiben fängt Rhea einen stattlichen 22pfündigen Wels, woraufhin sie erneut ihren schon fast sprichwörtlichen "Fisch im Brot" feilbieten kann.
Der Feuerschein an ihrem neuen Stand am Hafen lockt weitere Besucher an, doch Rhea fallen nach dem Essen, an Lafurions beschützende, wärmende Bärengestalt gelehnt, die Augen zu, auch wenn sie dem Gespräch noch einige Zeit lauscht...

... und am nächsten Morgen, sanft gebettet und zugedeckt, in Lafurions Körbchen im Laden erwacht.


[ooc: Da ich mich in nächster Zeit wieder mehr aufs Spielen konzentrieren möchte, wird dies vorläufig die letzte "Berichterstattung" sein - zumal ja in Bälde eine richtige Zeitung erscheinen wird, auf die ich mich schon sehr freue. :-) ]

 
Ich erhoffe nichts. Ich fürchte nichts. Ich bin frei. (Nikos Kazantzakis)
Beitrag #1995 erstellt am: / Zuletzt geändert am: