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Orc-Hexenmeister

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„Märtyrer lehren Moral, die Verdammten lehren Blutdurst."

Allgemeines

Die Orc-Hexenmeister, die vor den heutigen Orcs kamen, weckten das Misstrauen der Horde. Man tolerierte sie zwar, aber man liebte sie nicht. Das ließ die Hexenmeister freilich nicht näher zusammenrücken, da viele in Abgeschiedenheit lebten und ihre Magie allein erforschten. So wenige Hexenmeister waren übrig... Sie riskierten viel, doch die Risiken waren gerechtfertigt. Sie mussten bald schon Reife in ihrer Fähigkeit erlangen, wenn sie der Horde und dem Kriegshäuptling nützlich sein wollten.

Selbstverständnis

Die größten Hexenmeister von Azeroth haben eins gemeinsam: das Verlangen nach Stärke, die nicht ihre eigene ist. Die Hexenmeister der Orcs glauben an die Kraft der Magie. Aber sie waren stets wachsam, denn Stolz und Selbstüberschätzung wurden schon manch viel-versprechenden Hexenmeister zum Verhängnis. Ein Orc-Hexenmeister hört auf die Ältesten und wenn er willensstark und entschlossen ist, gibt es keine Macht, die er nicht kontrollieren kann. Dann wird er selbst zum Verhängnis, das hinter seinen Feinden her ist und ergötzt sich an ihrer Gegenwehr. Die zerstörte Welt von Draenor dient als Warnung für alle, die in Gul'dans Fußstapfen treten wollen. Azeroths finsterste Gegenden aber bieten jenen große Belohnungen, die willens sind, sie zu durchqueren.

Ausrichtungen

Orc-Hexenmeister werden auch je nach Ausrichtung als Dunkelzauberer oder Wahrsager bezeichnet.
Dunkelzauberer Dunkelzauberer sind für ihren Feuerregen berüchtigt und dafür, ihr Feinde zu versengen. Zu finden sind sie hauptsächlich in den Reihen der Orcs des Schattenmondklans und dem Klan des Blutenden Auges auf der Höllenfeuerhalbinsel und in der Höllenfeuerzitadelle.
Wahrsager Die berüchtigten Wahrsager vom Klan des Blutenden Auges versetzen ihre Feinde häufig in Furcht und werfen mächtige Schattenblitze. Zu finden sind sie hauptsächlich auf der Höllenfeuerhalbinsel und in der Höllenfeuerzitadelle.

Geschichte

Lange Zeit standen die Orcs unter dem verderblichen Einfluss dämonischer Mächte. Der Dämonenlord Kil'jaeden lehrte sie die Geheimnisse der Chaosmagie und die Klans brachten einige der mächtigsten Hexenmeister hervor, die die Zeitsphäre je gesehen hat.

Sie beherrschten die Kräfte von Entropie und Zerstörung zwar niemals so gut wie die bösen Eredar, aber sie waren fest entschlossen, es darin zur Meisterschaft zu bringen. Die Hexenmeister des Schattenrats lenkten alle wichtigen politischen Angelegenheiten der Horde. Nur wenige hatten ihre wahren Ziele erkannt und sich den irren Machtbestrebungen des Rates in den Weg gestellt. Orgrim Schicksalshammer ließ jedoch nichts unversucht, um das geheime Treiben der Hexenmeister zu entlarven. Er ritt einen Überraschungsangriff auf ihre Zitadelle und ließ die Überlebenden als Verräter an der Horde öffentlich hinrichten. Nur wenige entgingen dem schrecklichen Massaker. Nach dem Tode von Nekros Schädelberster, dem letzten großen Hexenmeister ihres Volkes, verfielen die Orcs in eine lähmende Lethargie. Der Entzug jener vergänglichen Magie, die sie zu blutrünstigen Kriegern gemacht hatte, forderte seine Opfer. Doch unter der Führung von Kriegshäuptling Thrall entdeckten die Orcs ihre uralten schamanischen Traditionen wieder. Im Versuch, die Horde endgültig von der dämonischen Verderbnis zu befreien, verbot man den Einsatz von Chaosmagie und Nekromantie. Aber nicht alle schlossen sich der „neuen Horde“ an - die Hexenmeister lehnen die schamanischen Lehren ab und betrachten sich auch weiterhin als die einzig wahren Diener der Brennenden Legion.

Die Hexenmeister der Orcs sind jene, die ihre Seelen bereitwillig - ja sogar, eifrig - der Dunkelheit verkauft hatten. Einst waren sie tief spirituelle Wesen. Einst hatten sie die natürliche Welt und den Platz der Orcs darin studiert, hatten von den wilden Tieren des Waldes und der Felder gelernt, den Vögeln in der Luft, den Fischen in den Flüssen und Meeren. Und sie waren ein Teil dieses Kreislaufes, nicht mehr und nicht weniger.
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