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Reiseführer

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Das südliche Schlingendorntal

Für alle, die nicht an meiner Führung teilnehmen konnten, fasse ich hier das wichtigste über das südliche Schlingendorntal zusammen. Dann heißt es nur noch, den Dschungel auf eigene Faust zu erkunden.

Los ging es in der Beutebucht. Einst von Menschen, die Handelswege durch den dichten Dschungel errichteten, gegründet wird die Beutebucht heute von Goblins des Dampfdruckkartells beherrscht. Die Menschen fielen einem Angriff von wilden Trollen zum Opfer und mussten die Stadt fluchtartig verlassen. Die Goblins nisteten sich ein und führten Beutebucht zu einer der bedeutendsten Handelsstädte von Azeroth. Besucher, die per Schiff nach Beutebucht gelangen, werden durch eine Statue des Statthalters von Beutebucht, Baron Revilgaz empfangen.



Neben ihrem Profit und einem guten Getränk am Abend haben die grünhäutigen Halbwüchsigen noch das Angeln für sich entdeckt. Ein riesieger Hai, der an einem Haken von einem ehemaligen Schiffsmast hängt, spricht dafür, dass die Angelfertigkeit der Goblins gewaltig sein muss.

Doch da das südliche Schlingendorntal noch mehr zu bieten hat, als die Beutebucht ging es ohne große Umwege weiter. Wo der Reichtum einer Handelsstadt lockt, wo täglich voll beladene Handeslschiffe eintreffen, da ist das Gesindel, dass einen Teil davon für sich haben möchte natürlich nicht fern. Und so auch in Beutebucht. Verlässt man die Stadt und reitet nach dem Ausgang rechts, trifft man schon bald auf die Piraten der Blutsegelbukaniere. Begegnet Ihr einem, müsst ihr ihn unbedingt um seinen Flachmann mit selbstgebranntem Rum erleichtern. Denn Piratenrum ist eine wahre Offenbarung. Die Blutsegelbukaniere liegen mit ihren Schiffen in Lauerstellung und planen schon seit längerem Beutebucht zu erobern und zu plündern. Deshalb sind die Goblins von Beutebucht auch immer auf der Suche nach tapferen und mutigen Leuten, die ihnen dabei helfen die Gefahr einzudämmen.



Von der Küste aus sieht man schon die Insel Jaguero. Ein Fleckchen Dschungel, das weder von der ehemaligen Gurubashi-Herrschaft noch von den Goblins stark verändert wurde. Die Insel ist voller wilder und aggresiver Tiere. Panther streifen am Strand umher und im Dschungel lauern hinter jedem Baum Affen aller Arten. Herrscher über die Insel ist der riesige Silberrücken König Mukla. Von der Insel wieder herunter ging es entlang der Küste, an einem grimmigen Riesen vorbei, bis zu einer alten Trollruine. Die Ruinen sind Überbleibsel des Imperiums der Gurubashi-Trolle, die einst das Schlingendorntal fest in ihrer Hand hatten. Heute werden die Ruinen von unterschiedlichsten Wesen bewohnt. Nagas, Trolle und Murlorcs haben sich in ihnen niedergelassen. Sogar Untote wurden schon gesichtet.



Von den Ruinen ging es dann zu dem wohl bekanntesten Überbleibsel der Gurubashi. Die Arena, die einst Schauplatz für blutige und brutale Kämpfe war bringt jeden, der sie das erste mal besucht zum erstaunen. Das große Rund der Arena wird von den steilen Tribünen eingefasst. Heute wird die Arena von Goblins betrieben. Sie veranstalten regelmäßig Kämpfe in Anlehnung an die alte Tradition. Hierbei werden unter anderem auch wilde Tiere auf die mutigen und waghalsigen Freiwilligen losgelassen. Als Belohnung winken hierfür reiche Schätze, die in einer Truhe, in der Mitte der Arena auf den Gewinner warten. Von der Arena aus ging es dann wieder Richtung Süden. Diesmal aber nicht zu Affen oder Piraten, sondern zu Nagas. Diese wurden als Expedition entsandt, um die heilige Quelle ausfindig zu machen. Das Wasser der Quelle soll magische Kräfte besitzen, welche sich die Nagas sichern wollten.



Zuletzt ging es dann an meinen Lieblingsort des Schlingendorntals, vielleicht sogar von ganz Azeroth. Mit dieser atemberaubenden Aussicht endet meine Führung und die Reise. Mein Dank gilt allen, die an dieser teilgenommen haben. Und denen, die sich von meinem Reiseführer inspirieren lassen und eine Reise in den Süden unternehmen.

Mit diebischen Grüßen
Sylvario
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